In diesem Artikel erklären wir den Unterschied zwischen Vektorgrafik und Rastergrafik, und wann wir welches Format für das Lasercutting brauchen. 


Rastergrafiken bestehen aus ganz vielen einzelnen Kacheln, auch bekannt als Pixel.  Vektorgrafiken bestehen dagegen aus einzelnen Ankerpunkten, die auf Koordinaten basieren und durch Linien verbunden werden können.



Wenn wir eine Rastergrafik skalieren, dann verändert sich nicht die Anzahl der Pixel, sondern jedes Pixel wird einzeln vergrößert. Dadurch verliert das Bild an Qualität und wird unscharf. Das erkennt man besonders gut am verpixelten Rand.















Wenn wir aber eine Vektorgrafik skalieren, werden die Koordinaten und ihre Verbindungen neu berechnet, und wir haben keinen Qualitätsverlust.



 



Wir verwenden Rastergrafik, wenn wir etwas gravieren möchten, also eine ausgefüllte Fläche, wie z.B. ein Foto oder ein Logo auf einem Holzbrett. Vektorgrafik nehmen wir, wenn wir entlang präziser Linien schneiden möchten, z.B. Einzelteile für Modellbau oder Hochzeitskarten mit Papierspitze. 


Ein Rasterbild entsteht automatisch, wenn wir z.B. mit Smartphone ein Foto aufnehmen, oder eine JPG-Datei am Computer abspeichern. Vektorgrafiken werden meist für weniger detaillierte Objekte benutzt, wie z.B. Text, Logos oder Icons. Vektorgrafiken müssen mit speziellen Softwareprogrammen Punkt für Punkt und Linie für Linie erstellt werden. Es gibt aber auch unzählige kostenlose Vektorgrafiken online, einfach mal unter “Royalty free vector graphics” googeln. 




Für Erstellung und Bearbeitung von Vektorgrafiken empfiehlt sich Adobe Illustrator. Wer aber auf der Suche nach kostenloser Open-Source Alternative ist, kann auch Inkscape benutzen.


In unserem Video findest du alle Infos zu diesem Thema auf einen Blick! Noch mehr Erklärvideos findest du auf unserem YouTube Kanal.